Textfeld: Workshop im Bronzeguss
Textfeld: 1. Kurstag
Alle TeilnehmerInnen bringen ihre zu mind. 80 % vorbereiteten Wachsmodelle mit und nachdem sie fertig gestellt sind, beginnen wir das Einguss-System anzubringen. Es besteht aus Wachsformteilen, die den Zulauf der Bronze zum Formhohlraum und die Entlüftung der Form ermöglichen. Das Modell wird nun mit einer Formmasse umhüllt. Die so hergestellte Gussform verbleibt 60 Stunden lang im Trockenofen, bis das Wachs heraus geschmolzen und verdampft ist. Der Fachausdruck für dieses Verfahren ist „Wachsausschmelz“– oder „Feingussverfahren“. 
Textfeld: 2. Kurstag
Am zweiten und dritten Kurstag befassen wir uns kreativ und experimentell mit dem Sandgussverfahren. 
Jede teilnehmende Person modelliert ein Relief (bis zu 20 x 20 cm) in den leicht formbaren Ölsand oder stellt ein Tonmodell her, das  in Ölsand abgeformt wird. Nach Absprache ist es auch möglich, dass sie mehrere Reliefs modellieren. Zum Abformen eignen sich auch Modelle aus harten Materialien (z. B. Holz, Stein, Metall). Sie können auch kleinere Gegenstände in den Ölsand hinein drücken, die nach dem Guss aus dem Bronzerelief herausragen. Oder formen Sie Ihre Hände oder Füße ab und geben ihnen somit das unendliche Leben. Ihrer Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Machen Sie sich möglichst vor Kursbeginn Gedanken über Ihre kreativen Wünsche und Vorstellungen und besprechen diese mit mir im Vorfeld.
Textfeld: 3. Kurstag
Nach einer ausführlichen Unterrichtung über den Gießvorgang und die Sicherheitsbestimmungen, sowie einem kalten Probelauf wird es spannend und heiß. Die Bronze wird auf 1050°C erhitzt und wir gießen im halbstündigen Rhythmus alle Reliefs. Die Form benutzen wir als „offene Herdform“ und nun darf jede Person ihr Relief selbst in Bronze abgießen. Dies ist ein sehr spannender Moment und bleibt allen KursteilnehmerInnen für lange in Erinnerung. Schon 10 Minuten nach dem Guss kann das Relief umgedreht und bewundert werden. 
Nun wird der Einguss mit dem Winkelschleifer abgetrennt, das Relief poliert und nach Wunsch auch patiniert.
Textfeld: 4. Kurstag
Heute wird die Aufmerksamkeit wieder den Abformungen der Skulpturen zugewandt, die sich seit 60 Stunden, fixiert in den Gipsformen, im Trockenofen befinden und langsam abgekühlt sind. Der Trockenofen wird geöffnet und die Formen werden für den Guss vorbereitet. Im „Dreier-Team“ wird jetzt die heiße, flüssige, neon-orangene, hochwertige Kunstgussbronze in die Formen gegossen und die ZuschauerInnen werden in den Bann von flüssigem Metall gezogen. Diesen Moment wird keiner so schnell vergessen. Die Spannung steigt weiter, während die TeilnehmerInnen die Gussformen zerschlagen und langsam ihre Kunst in Erscheinung tritt. 
Der Wandel vom Wachsmodell bis hin zur Bronzeskulptur ist vollbracht und nach unserer Erfahrung sind nun alle TeilnehmerInnen ein wenig erschöpft aber überglücklich. 
Textfeld: 5. Kurstag
Am letzten Kurstag werden die Skulpturen poliert, ziseliert und auf Wunsch patiniert. Es gibt viele Möglichkeiten im Nachhinein den Ausdruck der Figur zu verändern. Es werden Vorstellungen realisiert und experimentiert, bis aus den Bronzeskulpturen vollendete Kunstwerke entstanden sind. 
Textfeld: Die Kursteilnehmer/innen haben alle Arbeitsschritte, vom Wachsmodell bis zur Bronzeskulptur, erarbeitet und tragen stolz mehrere Kunstwerke nach Hause. 
Textfeld: Wachsmodelle 
siehe  „Anmeldung“
Künstlergut Prösitz

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Textfeld: Vom Wachsmodell bis zur Bronzeskulptur in 5 Tagen

Sobald Ihre verbindliche Anmeldung eingegangen ist, bekommen Sie Ihr Wachspäckchen mit einer hilfreichen Anleitung (Maße, Hinweise, Tipps) zugesandt. Daraufhin stellen Sie vorbereitend  Ihre Wachsmodelle her. Das Modellieren mit Wachs ist zwar gewöhnungsbedürftig, bietet aber viele Möglichkeiten. Bei Fragen oder Problemen, die beim Modellieren auftreten können, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Manche unserer Kurse beinhalten sogar einen Wachsmodellationstag.

Kontakt: 0163/1802485

      mailto:mail@mobile-kunstgiesserei.de